Vollstreckungsbescheid

Was ist ein Vollstreckungsbescheid?

Mehr Informationen für Verkäufer.

» So funktioniert's
Ein Vollstreckungsbescheid ist die letzte Maßnahme des Gläubigers bei einer nicht beglichenen Rechnung. Bevor die Vollstreckungsmaßnahme in Angriff genommen werden darf, muss zunächst ein Mahnverfahren durchgeführt werden, das den Schuldner dazu auffordert, die nicht geleistete Zahlung nachzuholen. Erst nach dem das Mahnverfahren erfolglos durchgeführt worden ist, kommt es zum Vollstreckungsbescheid. Erfolgreich durchgeführt wurde das Mahnverfahren dann, wenn der Schuldner die offen stehenden Forderungen beglichen oder Widerspruch eingelegt hat. Unter Umständen ist der Widerspruch gerechtfertigt und somit das Mahnverfahren hinfällig. Wenn nicht, dann hat der Schuldner dann noch die Möglichkeit die Außenstände zu begleichen. Ist das nicht der Fall, kann der Gläubiger dann beim Amtsgericht einen Vollstreckungsbescheid erwirken. Das richtet sich nach § 699 der Zivilprozessordnung (ZPO). Nach Zugang der Mahnung müssen jedoch zunächst zwei Wochen vergehen, bevor die Vollstreckung eingeleitet werden kann. Als längste Frist sind sechs Monate nach Zustellung des Mahnbescheides vorgesehen. Möglicherweise sind inzwischen Zahlungen geleistet worden, die dann entsprechend vermerkt werden müssen.

Was kann man mit einem Vollstreckungsbescheid machen?

Mit dem Vollstreckungsbescheid kann die Forderung vollstreckt werden bzw. die Zwangsvollstreckung eingeleitet werden, auch dann, wenn noch Einspruch eingelegt werden soll. Das ist in diesem Fall unschädlich und tut nichts zur Sache. Für die Zustellung des Vollstreckungsbescheides gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen kann das Gericht von Amts wegen den Bescheid dem Schuldner zustellen oder aber der Gläubiger gibt die Angelegenheit an einen Gerichtsvollzieher weiter. Das hat mit Forderungen oder Vollstreckungsbescheid. Vollstreckungstitel verkaufen zunächst mal nichts zu tun. Hier ist immer noch der Gläubiger derjenige, der das Geld vom Schuldner zu bekommen hat. Idealerweise wird der Gerichtsvollzieher beauftragt, da dieser die Zwangsvollstreckung durchführen kann. Die Zwangsvollstreckung kann so weit gehen, dass eine Lohnpfändung vorgenommen wird oder Gegenstände im Haushalt des Schuldners gepfändet werden. Dabei sind keine Grenzen gesetzt und letztendlich wird, bis auf wenige Ausnahmefälle, das Ziel der Vollstreckung erreicht.

Kann man einen Vollstreckungsbescheid. Vollstreckungstitel verkaufen?

Es ist möglich einen Vollstreckungstitel zu verkaufen. Das heißt, dass es Firmen gibt, die sich darauf spezialisiert haben Vollstreckungstitel zu kaufen.  Am Kauf interessiert sind in der Regel Factoring-Unternehmen, Inkasso-Unternehmen, aber auch Rechtsanwälte. Das Unternehmen, dem die Forderung abgekauft wurde, hat in diesem Moment wieder eine gewisse Liquidität.

Welche Vorteile bietet der Verkauf eines Vollstreckungsbescheides?
 

Durch offen Forderungen wird die Liquidität eines Unternehmens oder einer Firma eingeschränkt, die Bonität ist unter Umständen nicht mehr gegeben und zudem können keine neuen Investitionen vorgenommen werden. Diese Dinge sind letztendlich schädlich für die Firma. Zudem werden Mitarbeiter gebunden, die sich zunächst um das Mahnverfahren und letztendlich noch um die Vollstreckung kümmern müssen. Wenn man sich zum Verkauf des Vollstreckungstitels entscheidet, werden Ressourcen frei.

Was empfiehlt Debitos?

Auf der Plattform von Debitos wird Gläubigern die Möglichkeit gegeben, sowohl ihre ausgemahnten Forderungen als auch Vollstreckungstitel zu verkaufen. Gläubiger stellen ihre offenen Forderungen hier ein und die Interessenten ersteigern die Forderung im Auktionsverfahren oder zum Festpreis. Der Interessent übernimmt dann auch das Ausfallrisiko und das Unternehmen erhält sofort den vereinbarten Betrag. Aber auch für die Käufer kann es sich um ein lukratives Geschäft handeln. Diejenigen, die die Forderungen kaufen, kennen sich in diesem Geschäft bestens aus und wissen letztendlich auch, wie sie an die ausstehenden Gelder kommen und werden ihr Ziel erreichen. Wenn nun eine Forderung günstig ersteigert wurde, kann der Käufer einiges gut machen. Als Käufer zugelassen sind Inkasso-Unternehmen, Rechtsanwälte, Banken und Fonds. Diese werden vor der Registrierung von Debitos entsprechend überprüft. Das Konzept von Debitos ist ganz einfach. Es fehlte bisher immer an einem Online-Marktplatz für offene Forderungen. Wichtig dabei ist natürlich auch, dass es nur eine Plattform für Käufer und Verkäufer gibt. Kosten fallen zudem nur an, wenn der Verkauf  erfolgreich war. Die Registrierung bei Debitos ist kostenlos, ebenso das Einstellen der Forderungen. Die von Debitos erhobenenen Gebühren können Sie über den Gebühren-Rechner einsehen.